Freitag, 21. September 2018

Rezension: Oracle Year. Tödliche Wahrheit von Charles Soule

Klappentext:
Will Dando erwacht eines Morgens mit dem Gefühl, vielleicht noch zu träumen – denn ihm schwirren Prophezeiungen durch den Kopf. Totaler Quatsch, denkt er, und widmet sich weiter seiner bescheidenen Karriere als Musiker. Doch als erste Visionen sich bewahrheiten, wird Will die Brisanz und der Wert seiner Gabe bewusst. Zusammen mit seinem besten Freund, einem Investmentbanker, beschließt er, mit den Prophezeiungen Geld zu verdienen. Dafür jedoch müssen sie an die Öffentlichkeit gehen – und die Menschen reagieren zutiefst verunsichert. Als erste Unruhen ausbrechen, beginnt Will zu ahnen, wie gefährlich sein Wissen wirklich ist ...

Über den Autor: Charles Soule hat sich als Autor von Marvel Comics (u.a. Daredevil, Star Wars) einen Namen gemacht und arbeitet außerdem als Musiker und Anwalt. Er lebt in Brooklyn, New York.


 ......................................................
Oracle Year. Tödliche Wahrheit von Charles SoulePreis: EUR 10,00
 Goldmann Verlag (20. August 2018) ▪ Taschenbuch: 512 SeitenISBN: 978-3-442-48720-2





Ehrlich gesagt, als ich „Oracle Year“ in meinen Händen hielt und angefangen habe zu lesen, habe ich eine spannende, grandiose und einfallsreiche Geschichte ala Blake Crouch erwartet. Der Klappentext hat viel Spannung und eine tolle Geschichte versprochen, dass ich es kaum erwarten konnte, in das Buch voll abzutauchen.
Gleich am Anfang werden wir ins kalte Wasser geschmissen. Man ist mitten im Geschehen und bekommt überhaupt keinen Rückblick, was gerade vor sich geht und wie es dazu kommen konnte. Meine Antworten bekam ich nur aus dem Klappentext. Der Protagonist Will Dando erwacht eines Tages aus einem Schlaf und hat viele Ereignisse in seinem Kopf, die bald stattfinden sollten. Kurze Zeit später beschließt er, mit seinem Freund Profit daraus zu schlagen und einfach mit den Vorhersehungen Geld zu verdienen und den anderen Teil auf einer Internet Seite für alle öffentlich zu machen. Warum macht er das? Wer ist Will, warum ausgerechnet er und was ist sein Gedanke dabei? Das ganze Buch beginnt schon mit unzähligen Fragen. Ich bin ein Mensch, der sich kaum einen Klappentext durchliest, damit die Spannung beibehalten wird, aber hier wurde ich gezwungen, um ein bisschen Licht in die Geschichte zu bringen.

Die Story wird aus mehreren Sichten erzählt. Was mich irgendwann auch gestört hat, da man sehr viel über die Seite der Kirche, der Politiker, Journalisten und viele mehr erfährt, aber kaum etwas von Will. Wer ist er und was waren das überhaupt für Vorhersehungen? Dies erfährt man auch nur aus dem Klappentext des Buches. Das ganze Buch war meiner Meinung nach total unspannend aufgebaut. Man hat zwar verstanden, was der Autor damit sagen will, aber die Geschichte selbst ist total langweilig aufgebaut und regt kaum zum Nachdenken an. Teilweise musste ich mich zwingen, das Buch weiterzulesen, weil ich wirklich gehofft habe, dass es irgendwie doch noch eine Wendung geben wird und das Buch an Fahrt aufnimmt. Aber weit gefehlt. Das Buch wirft einfach mit jedem Kapitel neue Fragen auf, die bis zum Schluss nicht beantwortet werden und wird immer einfallsloser.
Ich denke, dass die Geschichte viel mehr zu einem Film passt als zu einem Buch. Mich hat nur die Aussage des Buches überzeugt, doch kaum das Buch selbst.

Wollen wir wissen, was auf uns zukommt und alles anders machen, oder löst dieses Wissen, andere unvorhersehbare gefährliche Ereignisse aus? Denn alles ist mit einander Verbunden.




Quelle: Cover Bild, Klappentext, Über den Autor https://www.randomhouse.de
Vielen Dank an den Goldmann Verlag für das Rezensionsexemplar

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen